Das kranke Minischwein / Schwein
Die folgenden Grundgedanken sollten Sie aufmerksam
studieren und entsprechend verfahren, wenn Sie Krankheitsanzeichen
bei Ihrem Schwein oder Minischwein entdecken. Zudem bieten wir Ihnen
in unserem Minischwein &
Schweineforum die Möglichkeit, weitere Fragen zu stellen.
Wir verzichten im Folgenden bewusst auf Erkrankungen,
die nur in der Massentierhaltung vorkommen, durch sie verursacht
werden und für uns nicht relevant sind. Sollten Sie eine Erkrankung
allerdings besonders interessieren, dann senden Sie bitte eine Mail
und wir werden versuchen, uns für Sie zu informieren.

Wichtige Ratschläge
Wenn Sie mit Ihrem Minischwein zum Tierarzt gehen
und es Medikamente bekommt, egal ob Tabletten, Tropfen, Spritzen
oder Einreibung, schreiben Sie bitte den Namen des Medikaments und
die verabreichte Menge auf. Dazu eignet sich gut ein Vokabelheft
o.ä., Datum nicht vergessen. Nur Sie kennen Ihr Minischwein
genau und können beurteilen, ob sich sein Verhalten nach der
Medikamentengabe verändert, ob es vielleicht sogar allergisch
reagiert. Es ist sicher schwierig zu unterscheiden, ob sich die
Verhaltensänderung nun durch den Transport zum Tierarzt oder
die Behandlung selber oder das Medikament ergeben hat, aber entscheiden
können das nur Sie. Am besten ist sicherlich, das Minischwein
zu Hause in seiner gewohnten Umgebung zu behandeln, denn dann entfällt
der Transportstress. Alleine durch den Transport kann es schon zu
Übelkeit und Erbrechen kommen. Es kostet allerdings mehr, da
der Tierarzt ja auch die Kilometer in Rechnung stellt.
Wenn das Schwein eine Spritze bekommt, lassen Sie sich den Namen
und die Menge genau vom Tierarzt sagen oder aufschreiben. Sollte
er das ohne Angabe von Gründen verweigern, wechseln Sie bitte
schleunigst den Tierarzt! Bei jeder weiteren Behandlung durch einen
anderen Tierarzt (Umzug o.ä.) sind das wichtige Informationen
für den neuen Tierarzt, die allen das Leben erleichtern.
Wenn Ihr Minischwein einen kranken Eindruck macht, helfen Sie dem
Tierarzt und schreiben Sie alle Symptome, die Ihnen auffallen, auf.
Das hilft dem Tierarzt bei der Diagnosefindung, die manchmal der
"Suche nach der besagten Nadel im Heuhaufen"ähnelt,
sehr. Und bedenken Sie, dass sich eine Erkrankung auch innerhalb
von 3-4 Stunden massiv verändern kann.
Tierärzte sind auch nur Menschen
An dieser Stelle möchte ich auch eine Lanze
für all die Tierärzte brechen, die sich bei Nacht und
Nebel auf den Weg machen, in zugigen Ställen auf dem Boden
liegen, gebissen werden oder in den Exkrementen unserer Lieblinge
wühlen.
Beispiel:
Sie bemerken eine Veränderung bei Ihrem Tier, die Sie nicht
so recht beschreiben können und gehen zum Tierarzt. Der findet
Nichts, was sich behandeln lässt und schickt Sie wieder weg.
Sie sind daraufhin unzufrieden, warten ein paar Stunden, dem Minischwein
geht es schlechter und Sie gehen zu einem anderen Tierarzt. Der
hört die Rasselgeräusche der beginnenden Lungenentzündung
auch schon ohne Stethoskop, behandelt das Minischwein dementsprechend
und ist der Held. In diesem Stadium hätte es auch der erste
Tierarzt erkannt, aber von ihm sind Sie enttäuscht und gehen
nicht mehr hin. Er ist aber deswegen nicht schlechter.
Eine Diagnose bei Tieren zu stellen ist nicht leicht. Sie können
nicht sagen was ihnen fehlt. Es kommt also auch und gerade auf Ihre
Beobachtungsgabe an.
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Krankheiten der Schweine und Minischweine
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Parvovirose
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Tollwut
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Krankheit / Pseudowut / AK
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Auf der folgenden Seite finden Sie eine grafische
Darstellung eines
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Text/Recherche: Sabine Duda
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